Der DPP kommt für Alles - sagt Michael Hoffmann seit mehreren Jahren. Jetzt wirds konkret.
Ein zentrales, oft unterschätztes Element dabei ist die geplante DPP-Registry der Europäischen Kommission.
Diese Registry ist weit mehr als nur eine technische Infrastruktur: Sie stellt sicher, dass nur valide und korrekt registrierte Digitale Produktpässe als gültig gelten. Damit wird sie zu einem entscheidenden Baustein für Vertrauen, Transparenz und letztlich für die Marktzulassung von Produkten im europäischen Binnenmarkt.
Bereits heute adressiert die Norm EN 18222 den Zugriff auf die Registry über APIs für DPP-Services. Doch wie die Registry selbst konkret ausgestaltet wird, definiert ein aktueller delegierter Rechtsakt der EU.
Und genau hier besteht jetzt Handlungsbedarf.
Im Rahmen des Konsultationsprozesses haben sowohl Expertinnen und Experten als auch Unternehmen und die breite Öffentlichkeit die Möglichkeit, Feedback einzubringen. Diese Rückmeldungen fließen nachweislich in den Gesetzgebungsprozess ein und können die konkrete Ausgestaltung beeinflussen.
Wer sich mit dem Digitalen Produktpass beschäftigt – sei es in der Entwicklung, Implementierung oder strategischen Planung – sollte diese Gelegenheit nutzen.
Die Frist zur Teilnahme endet am 26. Mai.
Hier geht es direkt zur Konsultation:
https://ec.europa.eu/info/law/better-regulation/have-your-say/initiatives/16052-Digital-Product-Passport-Registry_en
