
Im Rahmen des Forschungsprojekts wird eine neuartige Prozesskette entwickelt, mit der erstmals die definierte Einstellung von Poren
in Glasformkörpern zur Reduzierung auftretender Spannungen bei Glas-Metall-Verbindungen realisiert werden soll. Es werden die zentralen Herausforderungen der konventionellen Fertigung adressiert.
Dazu zählen insbesondere die eingeschränkte geometrische Flexibilität sowie die unwirtschaftliche Produktion kleiner Losgrößen.
Die Projektpartner
beabsichtigen hierzu einen additiven Fertigungssansatz auf Basis der Photopolymerisation zu verwenden. Das angestrebte Resultat ist eine flexible und wirtschaftlich effiziente Fertigungsmethode,
die die Herstellung stabiler und reproduzierbarer Glas-Metall-Verbindungen ermöglicht und zudem den geometrischen Gestaltungsspielraum erheblich
erweitert.
Das Vorhaben "PoroGlas" erfolgt unter Leitung von Prof. Dr. Jens Bliedtner und in Kooperation mit der IL Metronic Sensortechnik GmbH sowie der kcd Kunststoffe, Additive und Beratung
GmbH. Das Projekt hat eine Laufzeit vom 01.01.2026 bis 31.12.2028. Die Fördermittel kommen vom Freistaat Thüringen und aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung
(EFRE).
