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Deutsch-britische Forscher entwickeln quantenoptischen Lichtkäfig auf einem Chip.

Deutsch-britische Forscher entwickeln quantenoptischen Lichtkäfig auf einem Chip.
BildKredit: leibniz-ipht

Mit einem neuartigen Hohlkern-Lichtkäfig auf einem Chip ist es einem deutsch-britischen Forschungsteam nun gelungen, die Nachteile bisheriger photonischer Strukturen zu überwinden.

 

Mit der lichtleitenden Plattform in einer Alkaliatom-Dampfzelle liefern die Forschenden der Humboldt-Universität zu Berlin, der Ludwig-Maximilians-Universität München, des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien und der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der Universität Stuttgart sowie des Imperial College London so eine mögliche Grundlage für Quantenspeicher und quantennichtlineare Anwendungen.


Der neuartige Hohlkern-Lichtkäfig auf einem Chip für nichtlineare und Quantenanwendungen überwindet Nachteile bisheriger photonischer Strukturen und könnte künftig als Grundlage für Quantenspeicher dienen

Skalierbare integrierte Technologieplattformen zur gezielten Ansteuerung der kohärenten Wechselwirkung zwischen Licht und Atomen sind essentiell für die Erforschung neuer Anwendungen in den Quantentechnologien. Der neuartige Lichtkäfig auf dem Chip verhält sich auch in der Atmosphäre chemisch stark reaktiver Alkaliatome stabil und könnte künftig eine integrierfähige, kostengünstige und vielseitig einsetzbare Basis für das Verzögern von Einzelphotonenpulsen in atomaren Dämpfen darstellen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forschenden in der Fachzeitschrift Light: Science & Application.

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