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Abrechnungsdaten lesen

 

Solvimus' Datenkonzentratoren der MUC-Familie werden hauptsächlich zur Aufzeichnung von Lastprofilen oder Zählerständen und zur Erstellung von Tages- oder Monatsberichten für die Abrechnung eingesetzt.

 

Zunehmend nutzen ihre Kunden auch die verfügbare Modbus-TCP-Option, um Momentanwerte permanent und hochfrequent aufzuzeichnen. Dies ermöglicht nicht nur die Abrechnung im Nachhinein, sondern auch die Überwachung und Steuerung des aktuellen Betriebs der Anlage oder Liegenschaft. Die Zähler müssen nur oft genug ausgelesen werden.

 

Auslesung und Datenbank

Solvimus Datenkonzentratoren sind so konzipiert, dass sie alle ausgelesenen Werte sammeln und für eine spätere Weiterverarbeitung protokollieren. Das Ausleseintervall der Zähler bestimmt also, welche und wie viele Daten in die Berichte einfließen.

 

Obwohl dies auch modifiziert werden kann, z. B. dass nur der letzte Wert eines Berichtszeitraums aufgenommen wird, landen die Daten trotzdem zuerst in der Datenbank. Dies führt zu einem hohen Speicherverbrauch und natürlich zu kleinen Verzögerungen bei der Erstellung der Berichte. Es ist eine Tatsache, dass der Datenkonzentrator alle Daten verarbeiten muss.

 

Für die Abfrage der Momentanwerte über Modbus TCP selbst werden die Daten in der Datenbank jedoch nicht benötigt. Diese werden ohnehin kontinuierlich abgefragt. Außerdem sind hier meist andere Werte von Interesse, z. B. Momentanspannungen und -ströme gegenüber dem kontinuierlichen Energiezählerregister.

 

 

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