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Projekt FUSICUM Roboter

Possible application: Sterybot® disinfects potentially infectious areas using concentrated UV-C light (Photo by ©Michael Reichel)

In den letzten Jahren hat sich die Entwicklung von Servicerobotern beschleunigt. Gerade in der Covid-19-Krise können Roboter wie der Sterybot® helfen, die Ausbreitung des Virus zu stoppen.

 

Neue Robotergenerationen sollen Menschen mit einer Vielzahl von teil- oder vollautomatisierten Diensten unterstützen, indem sie flexibel und mobil mit Menschen zusammenarbeiten oder sogar völlig unabhängig agieren.

Um dies zu erreichen, müssen ihre Fähigkeiten in Bezug auf Umweltwahrnehmung, Datenverarbeitung und Bewegung erheblich verbessert werden. Gleichzeitig müssen sie die höchsten Standards für Zuverlässigkeit und Sicherheit erfüllen, um ein angemessenes "Roboterverhalten" sicherzustellen.

Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines hochauflösenden dreidimensionalen Umgebungssensorsystems für autonome mobile Roboter in unbekannten Umgebungen. Der Forschungsansatz besteht in der Kombination mehrerer Sensoren - zur Umgebungserkennung durch Lichtimpulslaufzeiten und zur dynamischen Hinderniserkennung durch Radarsensoren. Aus den verschiedenen Sensordaten wird sofort eine dreidimensionale Karte erzeugt und Objekte klassifiziert. Während der Fahrt wird die Karte mit neuen Positionsdaten erweitert und der Roboter kann autonom navigieren.

Das Projekt konzentriert sich auf drei Anwendungsszenarien: autonome Bodenreinigung, autonomes mobiles Inventar und einen Einkaufsassistenten für den Einzelhandel. Eine mögliche Anwendung ist auch der Sterybot®, der potenziell infektiöse Bereiche mit konzentriertem UV-C-Licht desinfiziert.

Das Projekt läuft bis 02/2022 und erhält eine BMBF-Förderung.