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ZIM Förderrichtlinie - Änderungen

Die neue Richtlinie für das "Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand" (ZIM) des BMWi wurde am 20. Januar 2020 veröffentlicht. Diese ersetzt die bisherige Förderrichtlinie, die am 31. Dezember 2019 ausgelaufen ist. 2020 stehen hierfür Haushaltsmittel in Höhe von 555 Millionen EUR zur Verfügung.


Insbesondere junge Unternehmen und Erstinnovatoren profitieren von den neuen Förderbedingungen. Das ZIM ist mit jährlich über 3.000 neuen Technologieentwicklungs-Projekten das größte Programm der Bundesregierung zur Förderung des innovativen Mittelstandes. Die Fördermöglichkeiten gehen von Einzelförderungen über Kooperationsförderungen bis hin zur Förderung von Innovationsnetzwerken. Die Erstförderquote beim ZIM-Programm liegt bei 42%. Der Anteil Junger Unternehmen (< 10 Jahre) machen ca. 28% aus. Etwa 75 Prozent der geförderten Unternehmen haben weniger als 50 Beschäftigte.

 

 


Wesentliche Änderungen des neuen ZIM:

  • Erhöhung der Fördersätze für kleine junge Unternehmen auf 45% bei Einzelprojekten (EP) und 50% bei Kooperationsprojekten (KP)
  • Öffnung des ZIM für mittelständische Unternehmen, die einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen weniger als 1.000 Mitarbeiter beschäftigen (zuvor Begrenzung auf weniger als 500 Mitarbeiter)
  • Bessere Leistungen zur Markteinführung - dazu zählen Leistungen wie Innovationsberatungen, innovationsunterstützende Dienstleistungen, Messeauftritte sowie Beratung zu Produktdesign und Vermarktung
  • Erhöhte Fördersätze für kleine Unternehmen aus strukturschwachen Regionen auf 45% bei EP und auf 55% bei KP.
  • Erhöhung der zuwendungsfähigen Kosten (EP: Erhöhung von 380.000 EUR auf 550.000 EUR, KP: Erhöhung von 380.000 EUR auf 450.000 EUR pro Unternehmen.) Die maximal mögliche Fördersumme für das Gesamtprojekt steigt von 2.000.000 EUR auf 2.300.000 EUR.
  • Erhöhung der Fördersumme für nationale ZIM-Innovationsnetzwerke von 380.000 EUR auf 420.000 EUR.

 

Die ZIM-Projektträgerschaft wird neu ausgeschrieben. Ende des ersten Quartals 2020 soll diese Ausschreibung abgeschlossen sein, sodass dann eine Antragstellung unter den aktualisierten ZIM-Förderbedingungen wieder möglich ist.

Weitere Informationen:
ELMUG Partner Technologie- und Gründer- Förderungsgesellschaft (TGF) Schmalkalden/Dermbach GmbH  ist Träger des ZIM Kooperationsnetzwerkes „SmartFaceNet“ – Methoden und Prozesse für smarte Oberflächen.

Jens Dahlems, ZIM Netzwerkmanager „SmartFaceNet“, E-Mail: dahlems@tgf-schmalkalden.de

Dr. Konrad Siegfried, ZIM Netzwerkmanager „SmartFaceNet“, E-Mail: siegfried@tgf-schmalkalden.de
oder www.zim-bmwi.de