· 

Prozessanalyse in Zeiten von IoT

Lange vor dem Internet of Things (IoT), der schrittweisen Digitalisierung, ja bereits vor dem Internet existierten unzählige Methoden und Ansätze zur Prozessanalyse. Einige davon zählen auch heute noch zum Standard-Repertoire der Maßnahmen, die ergriffen werden, um Optimierungen in der Prozesskette herbeizuführen.

Doch egal ob BPR, Ishikawa, SWOT-Analyse, Total-Quality-Management usw. ,die primären Fragestellungen bei all diesen Methoden und Systemen waren stets dieselben:

  • Welche Faktoren stören den Prozess und an welcher Stelle?
  • Welche Prozesse sind letztendlich entbehrlich oder kontraproduktiv?

Prozessanalyse hatte bildlich gesprochen bisher also vor allem ein Ziel: Den Sand im Getriebe zu finden. Tiefgreifende Analysen, wie das bereits erwähnte japanische Ishikawa-Diagramm, gehen bereits einige Schritte weiter und decken punktgenau bestehende Lecks auf. Doch was wäre, wenn der nächste Sandsturm bereits aus weiter Ferne zu erkennen sei?

 

Wie Sie mit der Prozessanalyse Ihren Service optimieren

Hier kommt nun das IoT ins Spiel. Was mit M2M begonnen hat, birgt heute enorme Möglichkeiten, beispielsweise für Ihre Service- und Wartungsprozesse. Wenn Sie zum Beispiel einen Wagen fahren, bei dem ein Sensor bzw. ganze Sensornetze zum Hersteller einen Defekt in Echtzeit weiterleiten, haben Sie bereits eine ganz gute Idee davon, was hier mit dem neuen Zauberwort “Proaktiver Kundenservice” gemeint ist.

Möglich werden solche Service-Modelle erste durch die Vernetzung von Mensch und Maschine über das IoT im Zusammenhang mit einem strukturierten Customer-Relationship-Management. In dem genannten Beispiel ist der Verwendungszweck der gesammelten Maschinendaten klar definiert: Entdecke den Fehler – Nenne seine Quelle – Gib die Information weiter. Der Defekt ist gefunden und wird Kürze beseitigt. Für diesen Anwendungsfall braucht es eine funktionierende Schnittstelle von IoT und CRM.

 

Doch unabhängig davon, ob ein Defekt vorliegt oder nicht, werden permanent Daten gesammelt und übertragen. Im Leben einer Maschine sammeln sich so ganze Terrabytes an Log-Dateien, die eine Menge Informationen beinhalten. Falls man sie zu lesen und zu deuten weiß!

 

mehr: