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CE-Kennzeichnung für avatera

Die avateramedical GmbH, ein innovatives deutsches Medizintechnikunternehmen, gab am 14. November den erfolgreichen Abschluss des CE-Konformitätsbewertungsverfahrens für sein avatera®-System1 für die robotisch-assistierte, minimal-invasive Chirurgie bekannt. Alle vier Bestandteile des Systems – der chirurgische Roboter und die Steuereinheit, die Instrumente, die Endoskope und die sterilen Komponenten – dürfen von nun an die CE-Kennzeichnung tragen. Damit ist avatera im europäischen Wirtschaftsraum für die Laparoskopie („Schlüssellochchirurgie“) zugelassen, die bisher vor allem in der Gynäkologie und der Urologie zur Anwendung kommt.

 

Das avatera-System wurde basierend auf dem aktuellen Standard der robotergestützten Chirurgie entwickelt und in enger Zusammenarbeit mit zukünftigen Anwendern, darunter Chirurgen und OP-Teams, hinsichtlich Kosten, Qualität, Komfort und Zuverlässigkeit optimiert. avateras einzigartiges Single-Use-Konzept für Instrumente und Sterilprodukte garantiert funktionsfähige, zuverlässige Instrumente bei jedem chirurgischen Eingriff, reduziert das Risiko von Kontaminationen und damit verbundenen Patienteninfektionen und vermeidet im Vergleich zu Mehrweginstrumenten den Reinigungs- und Sterilisierungsaufwand. Der Erfolg der robotisch-assistierten Chirurgie liegt, im Vergleich zur klassischen Laparoskopie, im hohen Level an Komfort, Präzision und in der Beweglichkeit der Instrumente begründet. Durch sein offenes Design und den niedrigen Geräuschpegel ermöglicht das avatera-System außerdem eine reibungslose Kommunikation im Operationssaal.

Der globale Markt für chirurgische Roboter liegt derzeit bei 4,5 Mrd. USD und soll Schätzungen von Experten zufolge bis 2025 auf 13 Mrd. USD wachsen.2 Im Vergleich zu den USA, wo pro 1 Mio. Einwohner 8,5 Roboter-Systeme (auch Telemanipulator-Systeme genannt) im Einsatz sind, steht in Europa bislang nur 1 OP-Roboter je 1 Mio. Einwohner zur Verfügung, was das Wachstumspotenzial eindrucksvoll untermauert. Angesichts der alternden Bevölkerung sowie der steigenden Anforderungen an die Effizienz von Krankenhäusern und der zunehmenden Nachfrage von Chirurgen und Patienten nach besseren Technologien, könnte die Roboterchirurgie schon bald zum Goldstandard in europäischen Krankenhäusern werden.

 

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