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Auszeichnung bei "Jugend forscht"

 

Laura Schramm, Paula Laubeck und Alexander Bock wurden beim diesjährigen Regionalwettbewerb "Jugend forscht" mit dem Sonderpreis der Landrätin und dem Regionalsieg ausgezeichnet. Ihr Projekt setzte sich mit der Lärmbelastung an der Goetheschule auseinander und ist im Rahmen der Jugend-Unternehmens-Werkstatt entstanden. 

 

In Zusammenarbeit mit der ELMUG eG und der Kompass GmbH führten die drei Schüler im Zuge ihrer Seminarfacharbeit dazu eine Untersuchung in der Goetheschule durch, wo sie unter anderem mit Schalldruckmessgeräten den Lärmpegel in verschiedenen Räumen gemessen haben. 

 

 

Dabei stellten sie fest, dass es in ihrem Schulgebäude durchschnittlich so laut ist, als würde ein Rettungswagen mit Martinshorn in unmittelbarer Nähe vorbeifahren. Bemerkenswert ist diese Erkenntnis, da die Goetheschule erst im vergangenen Jahr saniert wurde. Der Einbau von Absorptionswänden auf den Fluren sei wirkungslos gewesen, kritisieren die Schüler. Der Grund dafür sei, dass der höchste Lärmpegel in den Klassenräumen und im Speisesaal, aber nicht auf den Fluren entstehe. Folgen der Lärmbelastung seien Konzentrationsschwierigkeiten bei den Schülern. Als Gegenmaßnahmen nennen die drei Forschenden Isolierwände, spezielle Teppiche oder auch Lärmampel in den Klassenräumen. 

 

Die drei Forschenden wurden für ihre Erkenntnisse mit einem 60 Euro dotierten Sonderpreis des Landratsamtes ausgezeichnet und dürfen ihre Ergebnisse nun beim Landeswettbewerb Ende März in Jena erneut präsentieren. 

 

Die Jugend-Unternehmens-Werkstatt hat das Ziel, Schülerinnen und Schüler bei der Erstellung ihrer Seminarfacharbeiten fachlich und organisatorisch zu betreuen. Dabei können sie an realen Forschungsthemen mit Kontakten zu Wirtschaft und Wissenschaft ihre eigenen Ideen entwickeln und ausprobieren.  

 

 

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