· 

Sensoren, Daten und ihre Auswirkungen auf den Menschen

Die Technologiekonferenz «elmug4future» fand vom 16. - 17. Oktober 2018 im ComCenter Brühl in Erfurt statt. Auf etwa 90 deutsche und 35 ausländische Teilnehmer wartete ein spannendes und abwechslungsreiches Programm. Das Feedback zur Konferenz war durchweg positiv und zahlreiche Experten unterschiedlicher Branchen konnten sich in vielen Gesprächen über zukünftige neue Kooperationen und kreative Entwicklungen austauschen.


Neu in diesem Jahr war die Kooperationsbörse, die vom European Enterprise Network (EEN) organisiert wurde. Sie bot allen Teilnehmenden im „Raum für Dialoge“ die Möglichkeit, sich mit Unternehmern aus aller Welt über eine mögliche zukünftige Zusammenarbeit auszutauschen. Die Gesprächspartner wurden aufgrund ihrer Angebote und Anfragen zusammengestellt, sodass die Interessen im besten Falle deckungsgleich sind. Die Gespräche fanden in gemütlicher Atmosphäre im Café des ComCenters statt und fanden großen Anklang.


Der erste Tag der Konferenz nahm die Digitalisierung im Kontext zur Messtechnik, den Arbeits- und Sicherheitsaspekten und den Auswirkungen auf uns Menschen in den Fokus. Peter Krause von der first sensor AG aus Berlin und AMA Vorstand, dem Branchenverband der Sensorik Unternehmen in Deutschland, hat eine Einführung zur Entwicklung der Sensorik im Hinblick auf die Digitalisierung geben. Wie „smart“ sind die technischen Sinnesorgane, die aus keinem Lebensbereich mehr wegzudenken sind? Hingegen sprach Dr. Steffen Burrer über rechtlichen Konsequenzen, wenn die eingesetzte Software die Sensordaten falsch interpretiert. „Ist der Mensch Spielball zunehmender Digitalisierung?“ fragte Professor Josef Römelt von der Universität Erfurt die Teilnehmer und lieferte damit den Anstoß zur anschließenden Podiumsdiskussion. Dort wurde festgestellt, dass die präsentierten Aspekte aus den Bereichen Rechtliches, Ethik und Interkulturalität alle Anwesenden betreffen. Auch gewisse Vorteile aus diesen Bereichen sind nicht von Vornherein nur als schlecht anzusehen. Schließlich muss sich jeder nur im Klaren sein, dass auch der Gegenüber solche Vorurteile besitzen kann. Alles in allem wurde von allen Teilnehmern der Podiumsdiskussion ein positives Fazit aus dem Prozess der Digitalisierung gezogen.


Der zweite Tag ging in die fachliche Tiefe im Bereich der Sensorik und ihren Anwendungsgebieten. Fragen nach den Kosten für die Erfassung der Daten, welche Technik für Umweltmessungen benötigt wird und was ein Reinraum mit dem Internet zu tun hat, standen ebenso auf dem Programm, wie Informationen zu Neuerungen in der Gassensorik in Gebäuden und Fahrzeugen und wie mittels Magneten Materialprüfungen vorgenommen werden können.
Zum Abschluss der Konferenz schloss sich mit Vorträgen zur Verknüpfung der Messtechnik mit den Möglichkeiten der der digitalen Welt die Klammer zum Vortag. Insgesamt konnte dabei auf zwei durchaus erfolgreiche Konferenztage zurückgeblickt werden.

Mehr Eindrücke »