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Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

 

 

 

Richtlinie zum Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Zweite Bewilligungsrunde)

 

 

 

 

 

Förderziel und Zuwendungszweck


Ziel ist es, die Karrierewege des wissenschaftlichen Nachwuchses an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen der Länder besser planbar und transparenter zu gestalten. Jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern soll früher als bisher eine Entscheidung über den dauerhaften Verbleib im Wissenschaftssystem ermöglicht werden. Das Programm und diese Richtlinie sollen zudem dazu beitragen, die Attraktivität des deutschen Wissenschaftssystems im internationalen Wettbewerb zu steigern und die Universitäten stärker dabei zu unterstützen, die besten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus dem In- und Ausland zu gewinnen und möglichst dauerhaft zu halten.


Gleichzeitig wollen Bund und Länder mit dem Programm und dieser Richtlinie den mit der Etablierung der Tenure-Track-Professur verbundenen Kulturwandel fördern und die Personalstruktur des wissenschaftlichen Personals an den Universitäten so weiterentwickeln, dass sie den neuen Karriereweg optimal ergänzt.


Das Programm wird in zwei Bewilligungsrunden durchgeführt. Die Vorhaben der ersten Bewilligungsrunde wurden im Jahr 2017 zur Förderung ausgewählt. Die Entscheidungen für die Förderung in der zweiten Bewilligungsrunde werden im Jahr 2019 getroffen.

 

Gegenstand der Förderung


Die Förderung umfasst:

  • Personalaufwendungen für Tenure-Track-Professuren
  • Personalaufwendungen für Anschlussstellen
  • Ausstattungsausgaben
  • Strategieaufschlag

 

Zuwendungsempfänger


Antragsberechtigt sind – jeweils vertreten durch ihre Leitung – Universitäten und ihnen gleichgestellte Hochschulen der Länder, die im Rahmen der ersten Bewilligungsrunde entweder nicht oder aufgrund der Überschreitung des Anteils ihres Sitzlandes an der Gesamtförderung nur anteilig gefördert werden. Diese können im Rahmen von Einzelvorhaben gefördert werden.

 

Antragsverfahren


Das Förderverfahren ist einstufig angelegt.


Die Antragsberechtigten richten ihre Förderanträge über die für Wissenschaft zuständige Behörde des Sitzlandes an den Projektträger. Die Förderanträge sind in deutscher Sprache auf dem Postweg

 

  • in schriftlicher Form (in einfacher Ausfertigung, einseitig und ungebunden als Kopiervorlage) und
  • in elektronischer Form auf CD-/DVD-ROM als druckfähige, maschinenlesbare, im PDF-Format gespeicherte, nicht geschützte und nicht eingeschränkte Dateien (jeweils eine Datei für jede der in Nummer 7.2.2 genannten Antragsunterlagen einzureichen.

Die Antragsunterlagen für die zweite Bewilligungsrunde sind bis spätestens 31. Januar 2019 beim Projektträger vorzulegen.



Die vollständige Bekanntmachung finden Sie unter »

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