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Green-ISAS: Autonome Sensor/Aktor-Systeme

Die Thüringer Forschergruppe Green-ISAS präsentierte Vertretern des projektbegleitenden Beirats aus zwölf Unternehmen und drei Forschungseinrichtungen am 18. April 2018 beim dritten Statusworkshop am IMMS den Stand der Arbeiten zu Grundlagentechnologien für autonome Industrie-4.0-konforme Sensor/Aktor-Systeme anhand von drei Demonstratoren und vier Fachvorträgen.

Thüringer Forschergruppe Green-ISAS arbeitet an Basislösungen für Industrie-4.0-Anwendungen

Fünf Wissenschaftler des IMMS, darunter drei Doktoranden, erforschen und entwickeln seit 2016 gemeinsam mit einem Forscherkollegen der Technischen Universität Ilmenau unter der Leitung von Prof. Dr. Ralf Sommer, dem wissenschaftlichen Geschäftsführer des IMMS, in Green-ISAS breit einsetzbare Basislösungen für hochleistungsfähige, intelligente und autonome Sensor/Aktor-Systeme, die ein Schlüssel für vielfältige Industrie-4.0-Anwendungen sind. Noch bis Oktober 2018 arbeiten die Forscher daran, smarte Sensorik energieeffizienter zu machen, für diese Systeme mehr Energie bereitzustellen und den Ressourcenbedarf durch neue Systemarchitekturansätze und intelligentes Energiemanagement zu optimieren.

Hohe Energieeffizienz: Ultra-Low-Power-Konzepte für smarte Sensorik und RFID-Lösungen

In Green-ISAS wurden zwei anwendungsspezifische integrierte Schaltungen mit sehr niedrigem Energiebedarf entwickelt und in die Fertigung übergeben – ein RFID-Kommunikationschip sowie ein Temperatursensorchip mit integrierten Ultra-Low-Power-Signalverarbeitungsschaltungen (ULP). Im Statusworkshop wurde die eigens am IMMS entwickelte Messtechnik für solche ULP-Komponenten mit hohem Dynamikumfang präsentiert, welche Lücken bei kommerziellen Mess-Systemen füllen können.

Energiemanagement für smarte Sensorik

Zum Statusworkshop wurde ein am IMMS realisierter Aufbau präsentiert, mit dem der Fortschritt bei der Entwicklung einzelner Komponenten eines energieautarken Systems nachgewiesen und demonstriert werden kann. Mit dem Aufbau ist es möglich, im Labor das Verhalten von Maschinen und Industrieanlagen nachzubilden. Damit wurden unter anderem die bereits erarbeiteten Ansätze für das Energiemanagement illustriert.

 

Text/Bilder: IMMS

 

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