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BMBF: Hightech für die Retter


 

Durch Katastrophen, wie die Waldbrände oder Großbrände, werden besondere Anforderungen an die Einsatzfähigkeit von Rettungskräften gestellt. Neue Hightech-Lösungen aus der zivilen Sicherheitsforschung sollen laut Bundesforschungsministerin Johanna Wanka helfen, Menschenleben zu retten und die Retter ebenfalls schützen.

 

Bereits in den vergangenen Jahren wurden viele innovative Lösungen entwickelt, bspw. mobile Geräte zur Detektion von biologischen oder explosiven Stoffen oder Ortungsgeräte zur Rettung verschütteter Menschen. Um die Innovationskraft weiterhin zu gewährleisten und somit die Sicherheit der Menschen zu erhöhen. wird das Bundesforschungsministerium in enger Kooperation mit dem Bundesministerium die zivile Sicherheitsforschung weiter ausbauen.

 

Mit strukturbildenden Maßnahmen, wie der Einrichtung von Kompetenzzentren, wird das Bundesforschungsministerium Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis künftig noch stärker miteinander vernetzen. Es soll an autonomen Systemen gearbeitet werden, die Rettungskräfte bei ihrem Einsatz unterstützen können. Bestehen lebensgefährliche Situationen für einen Menschen, können Roboter in dieser Situation handeln und in die gefährlichen Gebiete vordringen. Kompetenzzentren schaffen die Möglichkeit, neue Lösungen zu testen, wirken als Wissenspool und unterstützen Deutschlands Position im internationalen Wettbewerb.

 

Die Sicherheitsforschung leistet einen bedeutenden Beitrag für die gesamte Gesellschaft - zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger, aber auch der Einsatzkräfte bei Feuerwehr, Polizei oder Katastrophenschutz. Hier werden Forschung und Wissenschaft mit des unmittelbaren Bedürfnissen der Sicherheitsbehörden verknüpft. So können praxistaugliche Lösungen entwickelt, die Aufgabenbewältigung der Behörden erleichtert und die Hilfe für Bürger und Bürgerinnen verbessert werden.

 


 

Links:

https://www.bmbf.de/de/hightech-fuer-die-retter-4449.html