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Mitglieder richten 3. Stammtisch Sensorik 4.0 aus


 

Am 09.11.201 führte die Modellfabrik Migration mit 23 Teilnehmern den 3. Sensorik 4.0 Stammtisch zum Schwerpunkt „Datenbasierte Services und dazugehörige Geschäftsmodelle“ im Technologie- und Gründerzentrum in Ilmenau durch. Auch einige ELMUG-Mitglieder waren Teilnehmer und/oder Vortragende.


Auf eine kurze Vorstellungsrunde folgten drei Impulsvorträge zum Thema.


Im ersten Vortrag von Frank Schnellhardt (INNOMAN GmbH) konnte in Erfahrung gebracht werden, inwiefern sein Unternehmen plattformbasierte Geschäftsmodelle als Chancen für den Mittelstand sieht. Dabei wurde festgestellt, dass Digitalisierung sich als disruptive Innovation nicht nur auf Prozesse und Produkte, sondern auch auf Geschäftsmodelle beziehen lässt. Im Anschluss ging der Vortragende mit den Beispielen von Unternehmen aus Thüringen auf unterschiedlichste Geschäftsmodelle, ihre Besonderheiten und Effekte ein. Schließlich zog er das Schlussfazit: „Intelligente Dienste sind die Schnittstelle der Technologiegeber zu den Kunden.“


Ein Beispiel einer erfolgreichen Zusammenarbeit im Bereich des Schwerpunktthemas wurde im zweiten Vortrag von Patrick Franke (NXTGN Solutions GmbH) und Dr. Matthias Carlstedt (Kompass GmbH) vorgestellt. Sie legten den Fokus auf das Kooperationsprojekt ihrer beiden Unternehmen, das eine Multisensorplattform und die Darstellung der daraus gewonnen Daten auf einer Plattform beinhaltet. Dabei spielte vor allem der Begriff des „digitalen Zwillings“, einem Abbild von physischen Geräten in einer Datenbank, eine Rolle, der im Nachgang des Vortrags noch kontrovers diskutiert wurde.


Eine weitere Kooperationsarbeit präsentierten Andreas Reuter (ifesca GmbH) und Sebastian Bauer (solvimus GmbH) mit ihrem Vortrag zum Thema „Flexible Messwertanalysen mit Smart Meter Gateways und Künstlicher Intelligenz“. Besonders hervorgehoben wurde dabei die Kombination von Soft- und Hardware sowie Informationstechnik. Die Zukunft sehen die beiden Unternehmen in einer Funktionsbündelung von Hard- und Software und einer immer wichtiger werdenden Schnittstellenarbeit von unterschiedlichen Branchen.


Nach den drei Vorträgen wurde mit der Themenwerkstatt ein reger fachlicher Austausch angestoßen, der jedem Teilnehmer die Chance bot, seinen Bedarf an Unterstützung sowie die Angebote seines Unternehmens zu formulieren und mit den anderen Teilnehmern auszutauschen. So wurden zahlreiche Gespräche auch nach der offiziellen Auflösung der Veranstaltung noch fortgeführt.