Förderthemen auf den Punkt gebracht



Small-scale Biorefineries


 

Im Dezember 2015 gab es zu diesem Thema bereits eine Bekanntmachung. Die vorliegende zweite Bekanntmachung von FACCE SURPLUS ist an die Forschung für eine nachhaltige Intensivierung der ernährungs- und nicht ernährungsbezogenen Biomasseproduktion sowie dezentrale Transformationssysteme, insbesondere Small-scale Biorefineries, die aus verschiedenen Rohstoffen vielfältige Produkte fertigen gerichtet. Es sollen interdisziplinäre, innovative und multinationale Verbundprojekte gefördert werden. Die Auswahl und Förderung von Verbundforschungsvorhaben wird dabei auf der Grundlage dieser Bekanntmachung gemeinsam von allen FACCE SURPLUS-Zuwendungsgebern durchgeführt.

 

Die eingereichten Projekte müssen darlegen, welche Biomasse am besten geeignet ist und/oder einen optimalen Erfolg in der Wertschöpfungskette verspricht. Zu berücksichtigen sind dabei neue Grundstoffe, z.B. neue Kulturpflanzen. Bei den Vorhaben sollen die Kultivierung widerstandsfähiger, industriell nutzbarer Sorten sowie das entsprechende Kultivierungssystem betrachten. Die aussichtsreichsten Kulturpflanzen/der beste Kulturpflanzenmix für die kombinierte Nahrungsmittel-/Nichtnahrungsmittelproduktion sowie die für ihre Nutzung am besten geeigneten Bioraffinerieansätze sind zu bestimmen. In diesem Zusammenhang könnten auch die Möglichkeiten nicht-konventioneller Biomasse, wie etwa Rückstände von Gewächshauskulturen, Algen oder Wasserpflanzen etc., untersucht werden.

Aus folgenden Mitgliedstaaten der FACCE-JPI können sich Forschungseinrichtungen und Unternehmen beteiligen:

Belgien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Niederlande, Norwegen, Polen und Rumänien.

 

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Landes- und Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft in der Europäischen Union, darunter insbesondere auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU), sofern sie die Definition der Empfehlung der Europäischen Kommission erfüllen.

 

In der ersten Verfahrensstufe sind dem FACCE-JPI Call Office im Projektträger Jülich zunächst Ideenskizzen (Pre-proposals) für das transnationale Verbundvorhaben durch den Verbundkoordinator elektronisch unter der Internetadresse http://www.submission-faccejpi.com zu übermitteln. Die Einreichungsfrist für die Ideenskizzen ist der 7. März 2017.

 


 

Links:

https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1293.html