Förderthemen auf den Punkt gebracht



Technikbasierte Dienstleistungssysteme


 

Mit der Förderrichtlinie "Technikbasierte Dienstleistungssysteme" verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, die Chancen neuer technischer Entwicklungen zu nutzen und somit innerhalb der Wertschöpfung die Dienstleistung zu stärken.

Zuwendungszweck
Das BMBF beabsichtigt, die Forschung zu technikbasierten Dienstleistungssystemen gezielt auszubauen. Es sollen Vorhaben gefördert werden, welche die Möglichkeiten bereits bestehender Technik nutzen, um Dienstleistung von der Entwicklung bis zum Vertrieb zu verändern und zu verbessern. Die Bekanntmachung verfolgt weiter das Ziel, Unternehmen dabei zu unterstützen, Dienstleistung im Sinne effektiver und effizienter Kundenlösungen zur Verfügung stellen zu können.

Gegenstand der Förderung
Gegenstand der Förderung sind FuE-Aufwendungen im Rahmen unternehmensgetriebener, vorwettbewerblicher Verbundvorhaben zu "technikbasierten Dienstleistungssystemen". Für die Förderung sind drei thematische Forschungs- und Entwicklungsbereiche  vorgesehen.

Produktionsbezogene Dienstleistungssysteme

•    Transformation reaktiver Wartungskonzepte mittels echtzeitorientierter Technik zu umfassenden, an den Bedarfen der Betreiber und Nutzer ausgerichteten Servicekonzepten

•    Nutzung von Cloud-Konzepten für die unternehmensübergreifende Vernetzung technischer Servicekonzepte

•    Nutzung von Sensorik und Produktionsdaten für die Unterstützung des Vertriebs


Logistikbezogene Dienstleistungssysteme


•    Verbesserung der Schnittstelle zu Auftraggebern mittels technisch basierter Services
•    Modellierung von generischen Modellen für Logistikdienstleistungen
•    Entwicklung von Schnittstellen, Normen und Standards für technikbasierte Logistikdienstleistungen


Datenbezogene Dienstleistungssysteme

•    modulare Bereitstellung datenbezogener Dienstleistung
•    Vernetzung wissensintensiver Dienstleistung mit weiteren Prozessen der Wertschöpfungskette
•    datenbezogene Optimierung qualitativer und kreativer Prozesse
•    Einbindung von Prototyping-Möglichkeiten durch VR und AR in wissensintensive Dienstleistung
•    Nutzung von Cloud- und Crowd-Konzepten zur Erstellung und Vernetzung wissensintensiver Dienstleistung
•    Nutzung der Fähigkeiten von kognitiven Anwendungen für das Engineering und die Erbringung von wissensintensiver Dienstleistung


mehr Informationen: »